Zahnspange - Spange
Mit einer Zahnspange kann man Zahn- und Kieferfehlstellungen korrigieren. Diese Behandlung kann grundsätzlich von jedem Zahnarzt durchgeführt werden, wird aber in der heutigen Zeit zu meist von einem Kieferorthopäden durchgeführt, der nun mal Spezialist auf diesem besonderen Gebiet ist und die Korrektur bzw. Behandlung von Zahn- und Kieferfehlstellungen gehört nun mal in die Hände von Spezialisten.
Früher hat man solche Korrekturen ausschließlich bei Kindern- und Jugendlichen vorgenommen. Heutzutage, wo ein ästhetisches Erscheinungsbild für den Betroffenen selber aber auch für die Umwelt extrem wichtig ist, lassen sich auch immer mehr Erwachsene ihre vorhandenen Zahn- und Kieferfehlstellungen behandeln.
Ungefähr 60% der Kiefer- und Zahnfehlstellungen sind genetisch bedingt und dadurch angeboren. Die restlichen 40% sind durch Fehlverhalten entstanden, wozu Daumenlutschen, Schnuller, früher Verlust der Milchzähne, die ja als Platzhalter für die nachfolgenden Zähne dienen, wegen unzureichender Pflege, gehören.
Der beste Zeitpunkt eine Zahn- und Kieferfehlstellung zu behandeln ist im Kindes- bzw. Jugendlichenalter während der natürlichen Wachstumsschübe. Diese liegen in der Regel zwischen dem 9. und 14. Lebensjahr. Damit kann man oftmals umfangreiche Behandlungsmaßnahmen, die häufig bei einem zu späten Behandlungsbeginn vorgenommen werden müssen, vermeiden. Die Dauer der Behandlung ist abhängig vom Schweregrad der Fehlstellung und liegt in der Regel zwischen 2 und 4 Jahren.
Es gibt sowohl festsitzende als auch herausnehmbare Zahnspangen, wobei bei den herausnehmbaren Zahnspangen die Gefahr besteht, dass man aus Bequemlichkeitsgründen oftmals nicht auf die mindest 16stündige Tragezeit pro Tag kommt und sich die Behandlungsdauer dementsprechend verlängert, denn Zähne haben die Tendenz, in ihre alte Stellung zurück zu kehren. Die, durch das herausnehmen der Zahnspange als angenehm empfundene, Erholungsphasen sind also ein Trugschluss.
Aus diesen Gründen entscheidet sich der Kieferorthopäde heute meist für eine festsitzende Zahnspange. Allerdings birgt aber auch diese ihre Gefahren. Denn festsitzende Zahnspangen sind schwierig und nur sehr zeitaufwendig zu reinigen. Führt man diese Reinigung nicht gründlich genug durch, ist das Kariesrisiko stark erhöht.
Gerade bei Erwachsenen ist nach abgeschlossener Behandlung oftmals das einsetzen eines sogenannten Retainer zwingend angebracht um die korrigierten Zähne in ihrer neuen Position zu fixieren. Unter einem Retainer versteht man einen dünnen Draht, der an der Innenseite der Zähne aufgeklebt wird und so die Zähne in ihrer korrigierten Form stabilisiert.
Text erstellt und veröffentlicht von der Werbeagentur Büdingen am 19.03.2012
Eventuell gleichlautende Textpassagen sind rein zufällig und nicht gewollt.